Entwürfe & Planungen

Hier können Sie uns in die Karten schauen: Auf dieser Seite erfahren Sie, wie wir Herzogenrath-Mitte aufwerten wollen. Wir präsentieren Ihnen aktuelle Entwürfe und Planungen.

Ihre Meinung dazu interessiert uns – sprechen Sie uns gern persönlich im Projektbüro in der Kleikstraße an!


Wurmpromenade

Bei der Wurmpromenade handelt es sich um die größte Maßnahme bei der Umgestaltung der Innenstadt. Ziel ist es, den Flusslauf der Wurm in der Herzogenrather Innenstadt sichtbarer und erlebbarer zu machen. Dazu soll in Zukunft eine flussbegleitende Promenade den Bereich südlich des zentralen Ferdinand-Schmetz-Platzes mit dem alten Friedhof nördlich der Innenstadt verbinden. Die Wurmpromenade enthält verschiedene Teilbereiche und -projekte.

© Berg&Partner, archigraphus

Wurmterrasse: Der erste Abschnitt der Wurmpromenade beginnt an der Straße An der Wurm und führt auf den Flächen der Parktaschen für den früheren REWE-/Contra-Markt gegenüber des Ferdinand-Schmetz-Platzes zur Uferstraße. Ziel ist hier die gestalterisch- funktionale Aufwertung und die Schaffung einer hohen Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig soll eine stärkere Verknüpfung mit dem Ferdinand-Schmetz-Platz erfolgen. Auf der derzeit brachliegenden Fläche des früheren REWE-/Contra-Markts erfolgt in Kürze der Baubeginn für den Neubau einer Wohnanlage mit Tagespflege und gastronomischer Nutzung im Erdgeschoss. Die geplante Wurmterrasse kann als Außenbereich der Gastronomie und als Verweilfläche mitgenutzt werden. Die über das Ufer ragenden Kragplatten, die früher als Parktaschen genutzt wurden, werden größtenteils erhalten. Der Oberflächenbelag wird mit einem hellen, großformatigen Pflasterbelag gestaltet. Ein besonderes Augenmerk wird bei der Planung auf die Gestaltung des Geländers der Wurmpromenade gelegt. Dieses soll zum einen Durchblicke zur Wurm ermöglichen, auf den Kragplatten soll es gleichzeitig den Blick auf die Unterseiten der Kragplatten verdecken. Dies wird durch eine besondere Lochung in den geplanten Stahlausfachungen ermöglicht. Unterhalb der Auskragungen ist eine hochragende Uferbegrünung vorhanden. Diese wird im Zuge der Umgestaltung teils ausgelichtet und teils ergänzt.

Wurmbrücke: Die Fußgängerbrücke über die Wurm zwischen Ferdinand-Schmetz-Platz und ehemaligem REWE-Gebäude wird im Zuge der Wurmpromenade durch einen attraktiven Neubau ersetzt. Der Brückenneubau nimmt die Lage der vorhandenen Fußgängerbrücke auf und ist als Erlebnisbrücke mit Sitzbänken und Durchblicken auf den Fluss konzipiert.
Die Treppenbrücke spielt mit den Höhenunterschieden zwischen den Ufern. Von der Wurmpromenade überspannt eine waagerechte Plattform in Aluminiumkonstruktion den Fluss, von der eine neue Treppenanlage auf den Ferdinand-Schmetz-Platz hinabführt. Die Anforderungen an den Hochwasserschutz werden auf diese Weise berücksichtigt. Der Oberflächenbelag wird rutschfest ausgebildet.

Hochwasserschutz Ferdinand-Schmetz-Platz: Im Bereich zwischen Ferdinand-Schmetz-Platz, Ufer- und Glasstraße plant der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) derzeit aus Gründen des Hochwasserschutzes eine Erhöhung der Ufermauer. Trotz dieser Anhebung wird großes Augenmerk auf die bessere Wahrnehmbarkeit der Wurm und die harmonische Einbindung in die Umgebung gelegt. Die geplante Brücke sowie die Neugestaltung der Ufer sollen in den Abendstunden im Bereich des Ferdinand-Schmetz-Platzes durch eine atmosphärische Beleuchtung in Szene gesetzt werden.

Entlang der Ufermauer ist die Errichtung von Informationstafeln zur Historie der Wurm geplant. Dazu benötigen wir Ihre Hilfe in Form von Geschichten, Anekdoten, Informationen zu vergangenen Nutzungen und historischen Fotos rund um die Wurm.

Pocketpark: Derzeit führt ein schmaler Weg parallel zum Flussverlauf in Richtung des Kreisverkehrs an der Kleikstraße. In Richtung des Parkhauses zweigt ein schmaler Fußweg ab. Diese Wegebeziehungen sollen in der Planung hervorgehoben werden. Zudem soll das naturnahe Potenzial dieses Standortes durch die Anlage eines Mini-Parks betont werden. Der jetzige Weg liegt unterhalb des Wasserspiegels für ein hundertjähriges Hochwasser, sodass der Uferbereich an dieser Stelle um ca. 50 cm angehoben werden muss. Der Weg wird in diesem Zuge leicht nach hinten verschwenkt. Die Anlage einer kleinen Wildblumenwiese und einer Sitztreppe am Bahndamm mit Blick auf die Wurm gestalten den Pocketpark zu einem Ort von hoher Aufenthaltsqualität. In den Abendstunden ist auch für diesen Ort eine effektvolle Beleuchtung geplant.

Wurmplatz: Ein wichtiges „Gelenkstück“ der Wurmpromenade wird der Platz unter der Bahnbrücke sein, mit dem angrenzenden ehemaligen Sonnenstudio, vor dessen Schaufenster Sie gerade stehen. Durch den Abriss des Sonnenstudios bietet sich hier die Möglichkeit einen Platz zu gestalten, der in Flussnähe unter anderem Raum zur Betrachtung der geplanten Wandbilder an der Bahnbrücke bietet.Ein wichtiges „Gelenkstück“ der Wurmpromenade wird der Platz unter der Bahnbrücke sein, mit dem angrenzenden ehemaligen Sonnenstudio, vor dessen Schaufenster Sie gerade stehen. Durch den Abriss des Sonnenstudios bietet sich hier die Möglichkeit einen Platz zu gestalten, der in Flussnähe unter anderem Raum zur Betrachtung der geplanten Wandbilder an der Bahnbrücke bietet.

Altstadtufer: Das geplante Altstadtufer beginnt hinter dem Kreisverkehr an der Bahnbrücke Kleikstraße. Da dieser Bereich in den letzten Jahren von Hochwasserereignissen stark betroffen war, wird die Ufermauer hier angehoben. Durch eine erhöhte Wegeführung der Promenade in einem Teilstück wird eine Aussichtsplattform ausgebildet, durch die die Erlebbarkeit der Wurm erhöht wird und gleichzeitig die vorhandenen Reste der alten Stadtmauer aus einer neuen Perspektive betrachtet werden können.

Uferläufer: An das Altstadtufer schließt sich der letzte Abschnitt der geplanten Wurmpromenade, der sogenannte Uferläufer, an. Er beginnt mit dem Übergang zum privaten Parkplatz des Glaswerkes Saint-Gobain. Die aktuell dort vorhandene Sackgasse soll aufgehoben und eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer entlang der Wurm geschaffen werden.
Die Wurmpromenade führt in Zukunft in diesem Bereich zu einem erhöhten Naturerlebnis und führt gleichzeitig zu einer optischen Abgrenzung des Parkplatzbereichs.
Die Umsetzung der Wurmpromenade erfolgt in enger Abstimmung mit dem WVER und muss zeitlich in die Hochwasserschutzmaßnahmen des WVER eingetaktet werden. Der Baubeginn für die ersten Abschnitte ist für 2022 geplant.

Umsetzungszeitraum: voraussichtlich 4. Quartal 2021 – 3. Quartal 2022


Wohnumfeldgestaltung an der Wurm

Durch die „Wohnumfeldgestaltung an der Wurm“ wird in Herzogenrath-Mitte eine neue kompakte und attraktive Grünfläche geschaffen.

© winterscheid weidenhaupt landschaftsarchitekten

Der Bereich zwischen der Bebauung an der Apolloniastraße, der Straße An der Wurm und der Afdener Straße ist heute zu einem großen Teil ein Parkplatz. Der verbleibende Grünbereich beschränkt sich auf wenig gestaltete Restflächen. Um das Wohnumfeld in diesem zentralen Bereich aufzuwerten, soll durch eine Neuorganisation der Parkplätze Raum für eine gut nutzbare Grünfläche mit hoher Aufenthaltsqualität gewonnen werden, die sowohl Bewegungs- als auch Aufenthaltsflächen bietet. Der vorhandene bemerkenswerte Baumbestand wird erhalten. In Zukunft soll hier ein geschützter, gut gestalteter Freiraum entstehen, der neben einem Spielbereich und einem Bouleplatz, diverse Sitz- und Liegepodeste, Sitzmauern, Bänke und ein Wasserspiel beinhaltet. Der Broicher Bach soll in diesem Abschnitt offengelegt und so für die Öffentlichkeit wieder erlebbar werden. Vorhandene Stützmauern und Pflasterflächen werden zum Teil erhalten und instand gesetzt.

Die Umsetzung ist für das Jahr 2022 geplant.


Lichtkonzept

Das Lichtkonzept für Herzogenrath-Mitte soll in den Abend- und Nachtstunden die Besonderheiten der Innenstadt intensiver erleben lassen und neue Aufenthaltsqualitäten schaffen.

© Planungsgruppe MWM

Historische und stadtbildprägende Gebäude sollen neu in Szene gesetzt werden und diese bisher unausgeschöpften Potenziale zur gestalterischen Inszenierung der Innenstadt genutzt werden.

Durch das Beleuchtungskonzept sollen in Zukunft:

  • eine gestalterische Aufwertung der Innenstadt durch angenehme und ortsangepasste Beleuchtung einzelner Gebäude erfolgen,
  • die Aufenthaltsqualität und Sicherheit in Abend- und Nachtstunden verbessert und
  • Wegebeziehungen verdeutlicht werden.

U.a. folgende Gebäude, Bereiche und Objekte werden im Zuge des Beleuchtungskonzepts in Szene gesetzt:

  • Kirche Sankt Mariä Himmelfahrt
  • Kirche Sankt Gertrud, ehemaliges Pfarrhaus und der Campanile
  • Burg Rode
  • Bahnhofsgebäude
  • Bereiche der Wurmpromenade
  • Historisches Haus, Kleikstraße 36
  • Eckhaus Spitzweg Apotheke/Kleikstraße 31
  • Hotel zur Brücke, Kleikstraße 42
  • Reste der alten Stadtmauer
  • Akzentuierung der Innenstadtzugänge

Die Planungen für die Umsetzung des Lichtkonzepts sind in vollem Gange. Die meisten Objektanstrahlungen sollen noch in 2021 realisiert werden,
sodass schon bald die ersten durch Licht in Szene gesetzten Objekte in Herzogenrath-Mitte zu bestaunen sein werden. Die Anstrahlung erfolgt durchweg mit moderner und energiesparender LED-Technik.

 

Die Abbildungen zeigen Ihnen aktuelle Planungen/Visualisierungen der Kirche St. Mariä Himmelfahrt und eines historischen Hauses in der Kleikstraße.

            

© Planungsgruppe MWM


Gestalterische Aufwertung Bahnbrücke Kleikstraße

Die Brücke im Übergangsbereich zwischen Haupteinkaufsstraße und Altstadt wird durch eine ansprechende künstlerische Gestaltung aufgewertet.

Die geplante Wandgestaltung wird in der Technik der sogenannten Illusionsmalerei (Trompe l’oeil – „täusche das Auge“) erstellt und soll einen besonderen Bezug zur Herzogenrather Innenstadt aufweisen. Dafür sind neben Ideen auch Orts- und Geschichtskenntnisse gefragt:
Herzogenrather Kinder, Bürgerinnen und Bürger hatten im Oktober 2019 eine weitere Gelegenheit sich am Prozess der Innenstadtaufwertung zu beteiligen. Dazu fanden unter Leitung des Berliner Büros „CreativeStadt“ zwei Workshops statt; einer für die jüngeren Herzogenratherinnen und Herzogenrather im Schulalter und ein Workshop für Erwachsene. Die Künstler von „CreativeStadt“ nahmen aus diesen beiden Veranstaltungen zahlreiche kreative und überraschende Ideen mit, auf deren Grundlage sie nun konkrete Vorschläge für die Wandkunstwerke erarbeiten. Die Wandbilder sollen ab Frühjahr 2021 durch ein Künstlerteam aus Bühnenbildnern, Landschafts- und Portraitmalern auf die Wände der Bahnbrücke aufgebracht werden.  Vorbereitende Arbeiten (z.B. Demontage Vordach unter der Brücke) fanden bereits Mitte Oktober 2019 statt.


Gestalterische Aufwertung Haltestellenbereich Kaufland

Das sich heute für den Bahn- und Busreisenden präsentierende Eingangstor zur Innenstadt am Bahnhof soll durch eine Neugestaltung des Haltestellenbereichs am Kaufland-Markt deutlich aufgewertet werden.

Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude ist bereits vor einiger Zeit saniert und hergerichtet worden, sodass es heute bereits einen positiven Eindruck vermittelt. Durch die im Rahmen des Beleuchtungskonzepts (siehe nächstes Schaufenster) geplante Anstrahlung des Gebäudes wird dies in Zukunft in den Abendstunden noch deutlich stärker in den Vordergrund treten. Die schräg gegenüber dem Bahnhof liegende Bushaltestelle vor dem Kaufland-Markt wird der Rolle als Stadteingang heute allerdings noch nicht gerecht. Um eine positivere Wahrnehmung dieses Bereichs zu erlangen, ist eine Umgestaltung und Aufwertung in Planung: das Dach des Wartebereichs soll ausgetauscht und durch eine transparente Glasüberdachung ersetzt werden, sodass der gesamte Bereich in Zukunft deutlich heller und freundlicher wahrzunehmen sein wird. Die Haltestelle soll neu ausgeleuchtet und die Unterkonstruktion des Daches mit einem neuen Anstrich versehen werden. Außerdem sollen sowohl Bodenbelag als auch Möblierung der Haltestelle erneuert werden. Zugleich findet eine Fassadenverschönerung statt, indem der Schriftzug „Herzlich Willkommen in Herzogenrath“ über dem Haltestellendach an die Wand des Kaufland-Marktes angebracht und in den Abendstunden angestrahlt wird. Die Umsetzung der Maßnahme ist für die Sommermonate 2021 geplant.


Aufwertung des Fußweges zwischen Schürhof und Kleikstraße

„Zentrum der kurzen Wege“ lautet das Motto des Integrierten Handlungskonzepts für Herzogenrath-Mitte. Unter diesem Vorzeichen steht auch die Maßnahme der Aufwertung des Fußweges entlang des Bahndamms zwischen Kleikstraße und Schürhof. Die geplante Aufweitung des Weges ist außerdem ganz im Sinne der Kriminalprävention, da der Weg dadurch von beiden Seiten einsehbar wird.

Der vorhandene Fußweg vom Parkplatz Schürhof zum Kreisverkehr Kleikstraße unter der Bahnbrücke ist mit einer Breite von unter 2 Metern sehr eng und darüber hinaus schlecht beleuchtet. Es handelt sich um einen ausgesprochenen Angstraum, der keiner sozialen Kontrolle unterliegt. Diese Situation sollte aus Sicht der Kriminalprävention unbedingt verbessert werden.
Durch verschiedene Grundstückstausche entlang des Fußwegs wird es möglich, den Weg zu den benachbarten Grundstücken hin aufzuweiten. Auf diese Weise kann den Anforderungen der Kriminalprävention an die Einsehbarkeit entsprochen werden. Zudem ist es geplant, den Weg mit neuer Beleuchtung auszustatten, sodass insbesondere in den Abendstunden die Situation dort deutlich verbessert wird.
Die geplante Aufwertung des Weges steht im Einklang mit den Investitionen in den benachbarten Bereichen, wie etwa der Umsetzung der Wurmpromenade. Aus demselben Grund soll die den Fußweg begleitende Stützwand des Bahndammes gestalterisch an das geplante Wandbild an der Bahnbrücke angeglichen werden.


Ein Rahmenplan für die zukünftige Bebauung rund um den Ferdinand-Schmetz-Platz

In Herzogenrath-Mitte wurde im sogenannten „Werkstattverfahren Ferdinand-Schmetz-Platz“ ein städtebaulicher Rahmenplan für den zentralen Bereich rund um den Ferdinand-Schmetz-Platz erstellt. In insgesamt drei Werkstattterminen von November 2019 bis Februar 2020 wurde gemeinsam mit Eigentümern, Anwohnern und interessierten Bürgern diskutiert und geplant. Der dritte Werkstatttermin, zu dem alle interessierten Bürger/innen eingeladen waren, ist auf großes Interesse gestoßen und fand im Bockreiterzentrum statt.

Ein städtebaulicher Rahmenplan betrachtet bauliche Entwicklungspotentiale und mögliche zukünftige Nutzungen eines Stadtteils oder Quartiers, bevor rechtsverbindliche Planungen erfolgen. Er dient dazu, mit möglichst vielen Beteiligten verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten auszuloten und denkbare Konflikte möglichst früh zu erkennen und zu beheben.

Im Werkstattverfahren wurden für verschiedene Teilbereiche, wie z.B. dem alten Post-Gelände an der Albert-Steiner-Straße oder der zum Ferdinand-Schmetz-Platz ausgerichteten Bebauung entlang der Straße „An der Wurm/Apolloniastraße“, Entwicklungsmöglichkeiten in verschiedenen Varianten betrachtet. Zu jeder Variante wurden Vor- und Nachteile identifiziert und auf dieser Grundlage eine Vorzugsvariante entwickelt, die in der Folge als Grundlage für den städtebaulichen Rahmenplan diente.

© ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH

Die Dokumentation des gesamten Planungsprozesses mit seinen verschiedenen Bürgerbeteiligungen und allen Entwicklungsvarianten können Sie sich hier ansehen. Im Projekt-Büro erhalten Sie die Dokumentation des Planungsprozesses außerdem als Broschüre.

Umsetzungszeitraum: 4. Quartal 2019 – 1. Quartal 2020


Machbarkeitsstudie „Erlebbare Wurm“ & Wurmpromenade

Die Wurm durchfließt das Zentrum Herzogenraths. Potenziale zur Nutzung des Flusslaufs als stadtbelebendes Element und zur Steigerung der Aufenthaltsqualität werden derzeit kaum ausgeschöpft. Das soll sich ändern.

Ein wesentlicher Projektbaustein des Integrierten Handlungskonzepts ist die Neugestaltung des Umfeldes der Wurm im Herzogenrather Zentrum. Derzeit ist der Fluss stark verbaut und kaum wahrnehmbar. Eine durchgängige, gut gestaltete Fuß- und Radwegeverbindung ist aktuell nicht vorhanden.

Bald schon soll die neugestaltete Wurmpromenade die Erlebbarkeit des Wassers in der Innenstadt stärken und dadurch die Innenstadt aufwerten. Eine durchgängige Fuß- und Radwegeverbindung ist geplant. Diese soll den Ferdinand-Schmetz-Platz und angrenzende Bereiche mit dem alten Friedhof nördlich der Innenstadt verbinden. Neben einem hochwertigen Aufenthaltsraum im Freien entsteht so auch eine attraktive Fußwegeanbindung zwischen Innenstadt, angrenzenden Wohngebieten sowie den nördlich angrenzenden Freiraumbereichen.

Wie u.a. die Überschwemmungen in der Innenstadt aufgrund eines Starkregenereignisses im April 2018 zeigten, bestehen entlang der Wurm aber auch Anpassungserfordernisse für den vorsorgenden Hochwasserschutz. In der Machbarkeitsstudie „Erlebbare Wurm“ werden daher verschiedene grundlegende Möglichkeiten zur verbesserten Erlebbarkeit des Flusslaufs im innerstädtischen Bereich untersucht, unter Beachtung der  Anforderungen des Hochwasserschutzes.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie bilden die wesentliche Grundlage für die Freianlagenplanung zur Wurmpromenade und können hier eingesehen werden.